einseitige Projektsteckbriefe

In Ihren Projektsteckbriefen stellen sie nur die Sicht der Kommunen und Projektierer dar. Auch werden nur deren Dokumente veröffentlicht. Wo bleibt im Sinne des Dialogs die Sicht der Kritiker eines Vorhabens?

4 Kommentare | Hans-Gerd Nottenbohm | 17. 02. 2017

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Vielen Dank für Ihre Frage. Die Verantwortung für die Pflege der Projekträume liegt nicht bei der EnergieAgentur.NRW, sondern bei den jeweiligen Kommunen oder Projektentwicklern. Die Projekträume sehen technisch die Möglichkeit vor, auch Dokumente von anderer Seite (Bürgerinitiativen, Naturschutzverbänden, Sonstige) einzustellen und kenntlich zu machen, woher die Informationen stammen. Wenn Ihnen daher Dokumente fehlen, wenden Sie sich am besten über die angegebenen Kontaktdaten an die Projektraumverantwortlichen.

Sollten Ihnen im allgemeinen Informationsbereich auf der Plattform Inhalte fehlen, wenden Sie sich gerne über das Kontaktformular an die EnergieAgentur.NRW. Solange die Informationen unseren offiziellen Regeln nicht widersprechen, steht einer Veröffentlichung auch kritischer Inhalte grundsätzlich nichts im Wege. Allerdings beachten Sie bitte, dass es im allgemeinen Informationsbereich nicht um projektspezifische Inhalte gehen kann.

Ihr Redaktionsteam des WindDialog.NRW

4 Kommentare

Ich beziehe auf den Energiepark Styrumer Ruhrbogen in Mülheim und schliesse mich der Ausführungen des Herrn Nottenbohm vollumfänglich an. Was ist das für ein "Dialog" wenn -in diesem Falle- nur die Stadt Mülheim und Gelsenwasser/medl zum Zuge kommen, von der Bürgerinitiative und der angekündigten Klage gegen das Windrad aber nicht ein einziges Wort fällt? Ist das hier lediglich eine Propagandaplattform derjenigen Institutionem, die aus der Windenergie Profit ziehen?

Danke, ich wende mich dann an den Projektraumverantwortlichen für Hünxe. Dazu wären natürlich vollständige Kontaktdaten der Projektraumverantwortlichen hilfreich. Können denn auch örtliche Naturschutzvereine, die Mitglied im Landesverband sind, Projektraumverantwortliche werden oder ist das nur Kommunen und Investoren vorbehalten?

Grundsätzlich ist es denkbar, dass auch andere Akteure einen Projektraum eröffnen und pflegen. Voraussetzung ist jedoch immer, dass möglichst umfängliche Informationen zum Stand des Planungs- bzw. Genehmigungsverfahrens bereit gestellt werden können, damit sich die Bürgerinnen und Bürger vor Ort umfassend informieren können. Deswegen bieten sich in der Regel die verantwortlichen Kommunen bzw. Projektentwickler an. Nehmen Sie aber gerne Kontakt zu uns auf, dann können wir gemeinsam prüfen, ob in Ihrem Fall nicht auch ein Naturschutzverein einen Projektraum anbieten kann.

Ich habe bereits Herrn Dohe bei Gelsenwasser als Projektraumverantwortlicher für die Windparks in Hünxe angeschrieben. Wenn er die Stellungnahmen des Naturschutzvereins aufnimmt, geht das ja auch ohne eigenen Projektraum.