Planung

Windräder in NRW

Überall werden in NRW Windräder gebaut! Wieviele sollen es denn noch werden und wann ist endlich Schluss damit?!

2 Kommentare | Gast | 08. 03. 2017

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Bis zum Jahr 2025 möchte das Land Nordrhein-Westfalen den Anteil des aus erneuerbaren Energien erzeugten Stroms auf 30 Prozent steigern. Zur Erreichung dieses klimapolitischen Ziels soll insbesondere die Windenergie weiter ausgebaut werden. Deren Anteil an der Stromversorgung soll zunächst auf mindestens 15 Prozent bis 2020 steigen. (Momentan liegt der Anteil bei rund 4 Prozent.)

Entsprechend dieser Zielsetzungen sieht der neue Landesentwicklungsplan vor, dass proportional zum jeweiligen regionalen Potenzial Gebiete für die Nutzung der Windenergie (sog. Vorranggebiete) in den Regionalplänen festzulegen sind. Insgesamt soll auf diese Weise in NRW eine Fläche von 54.000 Hektar für die Stromgewinnung aus Windenergie zur Verfügung gestellt werden. Das entspricht etwa 1,6 Prozent der gesamten Landesfläche.

2016 wurden in NRW insgesamt 208 neue Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 550 Megawatt (MW) installiert. So produzieren in NRW mittlerweile über 3.300 Windenergieanlagen mit einer installierten Leistung von 4.600 MW rund acht Terrawattstunden Strom pro Jahr. Das entspricht in etwa dem sechsfachen Stromverbrauch der Stadt Münster.

Ihr Redaktionsteam des WindDialog.NRW

2 Kommentare

1,6% der Landesfläche klingt fast niedlich! Dumm wird es, wenn der *eigene* Vorgarten zum Windpark umfunktioniert wird: Lärmbelästigung zur Nachtzeit von 45 db PLUS Messzuschlag PLUS Messfehler sind von wenigen zu (er-)tragen, damit sich die große Masse gut fühlt - und guten Gewissens weiter Energie verballern kann. Auf dem Land rauben die WEAs den Menschen den Schlaf, in Städten feiert man sich selbstgefällig für die "Energiewende". Moralisch äußerst fragwürdig, aber so bequem für die Mehrheit.

Frau Heine, die von Ihnen angemerkten Zuschläge werden emissionssteitig auf die WEA aufgeschlagen. Das bedeutet, dass die Zuschläge nicht wie von Ihnen angenommen am Immissionsort aufgeschlagen werden und damit der erlaubte Schallpegel überschritten wird, sondern im Gegenteil der Sicherheit dienen, dass die Grenzwerte eingehalten werden, da die emissionssteitigen Zuschläge dazu führen, dass die WEA im Berechnungsmodell lauter ist als in der Realität. Lesen Sie dazu den Windenergieerlass NRW.