Genehmigung und Betrieb
Planung

Verwendung der geleisteten Ersatzgeldzahlung

Die Ersatzgeldzahlung für das Landschaftsbild ist gemäß BNatSchG für Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege zu verwenden. Wofür werden die Gelder aktuell wirklich verwendet? Es mangelt hier stark an Transparenz.

Gast | 19. 04. 2017

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Im Sinne des § 15 Abs. 6 Satz 1 BNatSchG sind Beeinträchtigungen des Landschaftsbildes durch Windenergieanlagen auf Grund ihrer Größe nicht ausgleichbar oder ersetzbar. Bei der Errichtung einer Anlage ist für diese Beeinträchtigung daher ein Ersatzgeld zu zahlen. Die Höhe des Ersatzgeldes ist abhängig von der jeweiligen Landschaftsbildeinheit (Bewertung des Landschaftsbildes im Umkreis des Anlagenstandortes), der Anlagenhöhe und der Anlagenanzahl.

Das Ersatzgeld ist gemäß § 15 Abs. 6 Satz 7 BNatSchG zweckgebunden für Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege zu verwenden, jedoch sollen diese Maßnahmen möglichst in räumlicher Nähe zum Ort des Eingriffs oder zumindest im Naturraum verortet werden.

Welche Maßnahmen vor Ort konkret durch diese Ersatzgelder finanziert und umgesetzt werden liegt in der Verantwortung der jeweiligen Naturschutzbehörde und ist abhängig von den landschaftlichen Gegebenheiten und dem Potential vor Ort. Bei den Behörden können jedoch häufig auch konkrete Maßnahmen oder Maßnahmenflächen vorgeschlagen werden. Für weitere Informationen, welche Maßnahmen bisher umgesetzt oder auch in der Planung sind, wenden Sie sich doch bitte an die entsprechende Naturschutzbehörde.

Ihr Redaktionsteam des WindDialog.NRW

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