Steuerung der Windenergie im Außenbereich durch Flächennutzungsplan (2015)

Städte und Gemeinden haben die Möglichkeit, die Windenergienutzung im Außenbereich durch Ausweisung sogenannter Konzentrationszonen im Flächennutzungsplan zu konzentrieren. Viele Kommunen machen von dieser räumlichen Steuerungsmöglichkeit des § 35 Abs. 3 Satz 3 Baugesetzbuch (BauGB) Gebrauch. Die Anforderungen an diese Steuerung wurden in den letzten Jahren weiterentwickelt. Insbesondere die aktuelle Rechtsprechung ist dabei für die Praxis der Bauleitplanung der Kommunen von großer Bedeutung. Voraussetzung für eine rechtssichere Planung ist ein schlüssiges Plankonzept, das über das ganze Gemeindegebiet dieselben Kriterien (sog. harte/weiche Tabukriterien) anlegen und der Windenergie letztlich „substanziell Raum“ verschaffen muss. In diesem Hintergrundpapier der Fachagentur zur Förderung eines natur- und umweltverträglichen Ausbaus der Windenergie an Land e.V. werden die in der heutigen Planungspraxis zentralen Themen behandelt.

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